Chrome – Google schafft eindeutige ID ab
Gerade bei Golem.de gelesen:
Google gibt sich beim Datenschutz lernfähig
Google reagiert auf Bedenken, die seinem Browser vor allem in Deutschland in Bezug auf den Datenschutz entgegengebracht werden. Künftig verzichtet Google auf eine eindeutige ID. Bislang übermittelt der Browser eine solche ID an den Updatedienst. [...]
Quelle: http://www.golem.de/1003/73494.html
Also wenn man den kompletten Artikel gelesen hat, dann hat das mit der Lernfähigkeit von Google in Sachen Datenschutz weniger zu tun.
Es liegt einfach daran, das in Deutschland (vielleicht auch in anderen Ländern) wegen der ID im Chrome die Verbreitungsrate so gering ist. Das möchte man natürlich ändern
Weiter heißt es, das es trotzdem eine Browserkennung geben wird. Diese soll dann etwas unschärfer sein, als die bisherige Nutzer-ID in Chrome.
Ist für mich auch soweit nachvollziehbar. Über den Browser sollen für den Nutzer gezielt Werbung eingeblendet werden.
Was man nicht messen kann, das kann man auch nicht managen. Und da Google das meiste Geld über Werbung macht, wird auch diese angepasste Browserkennung dem Nutzer von Google-Chrome individuelle Werbung einblenden.
Oder anders ausgedrückt:
Wie würdet Ihr das Verhalten eines Freundes beurteilen, wenn dieser gestehen würde, das er anvertraute persönliche Informationen über dich ausgeplaudert hat, es aber ab jetzt ganz bestimmt nicht mehr tun wird?
