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Microsoft verlangt Quarantäne für verseuchte PC

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TecChannel.de leitet einen Artikel mit der obigen Überschrift wie folgt ein:

Verseuchte PC seien wie Leute mit Schweinegrippe, sie gefährden die Gesundheit anderer und müssten daher isoliert werden. Dies fordert Scott Charney, bei Microsoft fürs Trustworthy Computing zuständig, während seiner Keynote auf der RSALexikon-Sicherheitskonferenz in San Francisco.[...]

Quelle: http://www.tecchannel.de/sicherheit/news/2026318/microsof…verseuchte_pc/

Ok, mal von den Argumenten im Artikel abgesehen, das die Provider hier nicht in die Pflicht genommen werden können, derartiges zu leisten… Was die Sicherheit des installierten Betriebssystem betrifft, da haben die Herren aus Redmond doch sicher Ihr Teil dazu beigetragen.
Zum Beispiel dadurch, das Patches zu Sicherheitslücken nicht zeitnah beim Anwender ausgeliefert werden.
Nun mag man argumentieren, das dies kein Indikator dafür ist, das zeitnahe Patches auch wirklich vom Anwender eingespielt werden.
Stimmt soweit – Insbesondere bei den Anwendern, die Ihre Windows-Kopie dezentral registriert haben. Aber um denen geht es ja in der Diskussion nicht, sondern um den allgemeinen Anwender.
Soll Microsoft zuallererst einmal da Sorge tragen dass die Malware-Verbreiter, die eine nicht korrekt registrierte Windows Installation verwenden, aus dem Verkehr gezogen werden.

Darüber hinaus würde MS an seinem Marktanteil einige Prozentpunkte einbüßen, wenn (wie auch immer) dieser Schnapsidee praktiziert würde. Die Anwendergruppe, die es dann treffen würde, würden sicher ganz schnell zu alternative Betriebssysteme wechseln.
Egal ob dann Mac OS X oder Linux, in beiden Fällen hätte sich dann das Problem für Microsoft erledigt.

Verfasst von Matthias Manns

März 8th, 2010 at 8:56 pm

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